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Fortbildung und Weiterbildung in Homöopathie und Naturheilkunde

Fortbildung Anthroposophische Medizin

Fortbildung Anthroposophische Medizin

Ob Neueinsteiger:in oder schon weiter fortgeschritten, die Fortbildung Anthroposophische Medizin bietet eine erste Einführung in die Grundlagen und Anwendungsbereiche der Anthroposophischen Medizin.

Termine:

08.11., 19h-20.30h
29.11., 19h-20.30h

Dozent: Prof. Dr.Harald Matthes

Teil 1: 8.11.2022, 19h- 20.30h

Grundlagen der Anthroposophische Medizin und ihre Wirkprinzipien und Wirksamkeit

Der Vortrag führt in das Krankheitsverständnis der Anthroposophische Medizin, mit einem positiven Gesundheitsbegriff als aktive Leistung des Organismus, ein. Daraus leitet sich die Möglichkeit auf den verschiedenen Ebenen des menschlichen Organismus regulativ i. S. der Anregung von Selbstheilungskräften einzugreifen.

Auf der lebendig-biologischen Ebene kommen Regulationsprinzipien der Hydrogenese als Therapeutika in Frage. Dies Begründet auch ein erweitertes Verständnis einer pharmakologischen Therapie durch Anthroposophie.

Auf der psychisch-seelischen Ebene können salutogenetische Therapieverfahren als regulatives Therapieprinzip zum Einsatz kommen. 

Spezifisch für die Anthroposophische Medizin ist deren bewußter Einsatz autoregulativer Kräfte, die die Vielheit der verschiedenen Systeme des menschlichen Organismus zu einer Individualität zusammenbringen und ihn zum Mitgestalter seiner Therapie macht.

Auf der Arzneimittelebene können daher 7 differente Therapieprinzipien unterschieden werden, die sich in der anthroposophischen Pharmakotherapie abbilden.

Teil 2: 29.11.2022, 19h- 20.30h

Vortrag Praktische Anwendungen der Anthroposophischen Medizin in der Gastroenterologie – von der Arzneimitteltherapie zu den multimodalen Therapieprinzipien

Nachdem im Einführungsvortrag zur Anthroposophischen Medizin die verschiedenen Ebenen des menschlichen Organismus betrachtet und deren regulative Möglichkeiten dargelegt wurden, werden nunmehr anhand exemplarischer Krankheitsbilder, wie dem Reizdarmsyndrom und den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, die regulativen Therapieansätze und deren Zusammenwirken in multimodalen Therapiekonzepten, inkl. der Pharmakotherapie ausgeführt.

Ziel ist die Erlangung eines Grundverständnisse für die Therapieprinzipien der komplementären Medizin, wie diese in der Integrativen Medizin in Deutschland im klinischen Alltag zur Anwendung kommen.

Die Veranstaltung wird bei der LÄK akkreditiert.

Kosten: Frühbucherrabatt bis. 31.10.,                              50,-Euro
ab 31.10 65,- Euro

Student:innen:

Einzelabend: 15,-Euro
Komplett: 25,- Euro

Über den Dozenten:

Prof. Dr. med. Harald Matthes (geboren in Berlin) studierte Humanmedizin an der FU-Berlin und promovierte dort 1986. Anschließend war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Universitätsklinikum Benjamin Franklin, Charité, Berlin bei Prof. Dr. E.O. Riecken tätig und schloss Auslandsaufenthalte in London (UK) und Stanford (USA) an. Es folgte der Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie/Onkologie und Psychotherapie.

Prof. Harald Matthes ist Mitbegründer des 1995 gegründeten Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe (Berlin) und ist seitdem dort Leiter der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie sowie Ärztlicher Leiter und Geschäftsführer. 2011 erfolgte die Habilitation an der Charité Berlin 2011 im Fach Innere Medizin. Seit 2017 hat Prof. Harald Matthes die Stiftungsprofessur für Anthroposophische und Integrative Medizin an der Charité inne. Derzeit ist er Präsident der Deutschen Akaemie für Homöopathie und Naturheilverfahren, zu dem im Vorstand der Hufelandgesellschaft, im Tumorzentrum der konfessionellen und gemeinnützigen Krankenhäuser in Berlin (TZGKB) tätig.